Sportverein Stahl Finow e.V.
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Wir über uns:

Der Verein führt den Namen „Sportverein Stahl Finow e. V.“ und hat seinen Sitz in Eberswalde. Gründungstag ist der 9. August 1990. Der Vorläufer-Verein wurde 1946 gegründet.

Der Verein ist aus der ehemaligen Betriebssportgemeinschaft Stahl Finow, gegründet am 01.10.1946, hervorgegangen. Mit derzeit gut 500 Mitgliedern verschiedener Altersklassen gehört unser Verein zu den größten im Landkreis Barnim.

Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Frankfurt (Oder) unter der Nummer VR 1993 eingetragen.

Unser Verein besteht aus den Abteilungen Handball, Kanu und Segeln sowie den Gruppen Gymnastik und Badminton.

Die Abteilung Kanu ist seit vielen Jahren Landesstützpunkt, die Abteilung Segeln seit 2009 ebenfalls.

 

 

 

Delegiertenversammlung am 27.04.2017

-Vorstand unter Toralf Reinhardt einstimmig bestätigt-

Am vergangen Donnerstag (27.04.) trafen sich insgesamt 37 Mitglieder des Sportvereins Stahl Finow e.V. zur jährlichen Delegiertenversammlung. Der Sportverein Stahl Finow umfasst derzeit 505 Mitglieder in den Gruppen Badminton und Gymnastik sowie den Abteilungen Handball, Kanu und Segeln.

Neben den üblichen Tagungsordnungspunkten ging es diesmal zusätzlich um die Abstimmung über eine neue Finanzordnung. Aber zuvor stand die Auszeichnung besonders engagierter Mitglieder an, wobei fast alle Ausgezeichneten 2017 zugleich auch das 80. Lebensjahr vollendet haben!

Hanni Steinbach wurde für ihre langjährigen Verdienste mit der Ehrennadel des Landessportbundes in Bronze und die Gruppenleiterin Gymnastik Brigitte Kuhn für ihre langjährige Funktionsausübung mit dem Ehrenpreis des Sportvereins Stahl Finow ausgezeichnet. Neben weiteren Gymnastikerinnen gebührte in diesem Jahr aber eine besondere Ehre auch dem Segler Günther Winkelmann, der mit 80 Jahren und nach 65 Jahren Vereinszugehörigkeit (!) für seine zahlreichen Aktivitäten namentlich z.B. als Schiedsrichter und Vermesser zum zweiten Ehrenmitglied der Segler ernannt wurde.

Nach derart positivem Auftakt nahmen die Delegierten, die im Schlüssel von 1:10 für jedes Mitglied ab 16 Jahren aus den Gliederungen gewählt werden, den Bericht des Vorsitzenden dankbar und mit Spannung auf:

Toralf Reinhardt stellte zunächst das derzeit größte Bauvorhaben des Vereins in den Vordergrund. Mit Hilfe der EU sowie Landesmitteln (LEADER-Programm) sowie Unterstützung durch den Landkreis Barnim rekonstruieren die Segler derzeit ihre komplette Steganlage. Verbaut wurden hier bereits deutlich über 100.000 Euro und dafür flossen auch bereits ca. 40.000 Euro Fördermittel.

Zwar wurde die Steganlage nicht wie geplant zum Saisonbeginn fertig. Allerdings kann sie bereits genutzt werden und die Nacharbeiten sind überschaubar.

In der Gruppe Badminton unter Leitung von Jürgen Plehnert trainierten im Vorjahr elf Mitglieder, davon vier Frauen. In einer Spielgemeinschaft mit dem Eberswalder Federballverein wurde in der aktuellen Saison derzeit der dritte Platz erkämpft.

Die Gruppe Gymnastik unter Brigitte Kuhn und Trainerin Susann Hollek umfasst 40 Mitglieder im Durchschnittsalter von 74 Jahren. Die Jüngste wird 54 und die Älteste 84! Einmal wöchentlich wird aktiv trainiert, um fit zu bleiben und die Beweglichkeit zu erhalten. Neben dem Training steht aber auch die Geselligkeit im Fokus der Mitglieder und immerhin zwölf von ihnen nahmen am 15. Juni auch am Seniorensportfest des KSB teil.

Die Abteilung Handball unter Leitung von Dieter Klagge gliedert sich in „Alte Herren“, Frauen, weibliche C-Jugend und weibliche E-Jugend (Minis). In allen Gliederungen wurde eifrig trainiert und auch an Wettkämpfen teilgenommen. Der Älteste der „Alten Herren“ ist bereits 75 Jahre und elf Sportsfreunde sind bereits jenseits der 60er-Marke. Dennoch spielen insbesondere die Jüngeren aktiv in der Kreisliga Ü40 und stehen dort derzeit auf Platz 4. Die Frauen verteidigten 2016 ihren Kreismeistertitel erneut und zwar zum dritten Mal hintereinander. In zehn Spielen gab es bislang neun Siege und eine Niederlage, auswärts beim Vizemeister in Oranienburg. Dazu kam der Sieg beim Pokalturnier am 11. Juni und mit Kristin Behm-Radunz stellte Stahl Finow die erfolgreichste Torschützin der Kreisliga. Ein absehbares Problem stellt die Situation bei den Kampfrichtern dar: Nach zwölf in der Vorsaison stehen aufgrund beruflicher Belastungen und fehlender Fortbildungen aktuell nur noch sieben zur Verfügung.

Bei den Seglern gingen zum Jahresende 2016 die Mitgliederzahlen auf 165 zurück. Seglerisch war aber das Jahr erneut von zahlreichen Höhepunkte geprägt. Dies begann mit dem Dreifach-Sieg von Alexander, Theresa und Jasmin Schmidt in drei verschiedenen Altersklassen beim Athletiktest der Brandenburger Segler im Frühjahr und setzte sich mit zahlreichen Platzierungen bei Landes-, Deutschen- und Europameisterschaften fort. Die größte Regatta war erneut der Askaniercup mit über 130 Teilnehmern in Juni, bei dem mit dem ersten Platz von Niklas Schulz und dem zweiten Platz von Jasmin Schmidt bei den Lasern Radial die besten Einzelergebnisse erzielt wurden. Und als zweitgrößte Veranstaltung erreichte die traditionelle Werbellinseeregatta Anfang August ebenfalls über 100 Aktive. Mit 76 Teilnehmer und 15 ehrenamtlichen Betreuern war zudem das Trainingslager unter Leitung von Maik Jäckel erneut das größte für Segler in Brandenburg.

Den stärksten Aderlass an Mitgliedern hatte 2016 die Abteilung Kanu unter Bert Bessel zu verzeichnen. Der Rückgang um 17 auf aktuell 188 Mitglieder war allerdings in erheblichem Maße auf die Bereinigung der Mitgliedslisten zurück zu führen und nur zum Teil auf weniger Nachwuchs und weniger Neuaufnahmen als in den Vorjahren. Problematisch bei den Kanuten sind insbesondere Beitragsrückstände von ca. 10.000 Euro, weshalb auch mehrere Mitgliedschaften aufgrund offener Beiträge nach entsprechenden Mahnungen gekündigt werden mussten. Sportlich ist die Bilanz wesentlich positiver: Bei insgesamt 14 Trainer/innen konnten drei neue C-Lizenzen erreicht werden und derzeit sind drei weitere Jugendliche in der Trainer-Ausbildung. Zugleich wurden im Vorjahr vier Trainingslager besucht und auch die Wasserzeiten, wie vom Landeskanuverband vorgegeben, konnten erfüllt werden. Insgesamt zehn Gold-, 13 Silber- und 20 Bronzemedaillen konnten bei den Brandenburger-, Ostdeutschen- und Deutschen Meisterschaften sowie dem Olympiapokal geholt werden und die 31. Ausgabe des Schwärzeseelaufes beendeten 271 Sportler erfolgreich. Drei Kanuten wurden an die Potsdamer Sportschule delegiert und dazu kommen sieben D- und zwölf T-Kader.

Sowohl die Kanuten als auch die Segler streben den Erhalt ihrer Eigenschaft als Landesstützpunkt an. Die Kanuten haben darüber hinaus einen neuen hauptamtlichen Trainer gewinnen können.

Nach diesem eindrucksvollen Bericht des Vorsitzenden, stellte Schatzmeister Axel Schulz die Finanzzahlen für 2016 und die Planung für 2017 vor: Trotz der Beitragsrückstände nicht nur bei den Kanuten, sondern –in geringerer Höhe- auch bei anderen Gliederungen stehen sowohl der Gesamtverein als auch alle Einzelgliederungen auf sicheren Füßen und im Plus. Aufgrund der bereits erfolgten Rückflüsse von Fördermitteln musste z.B. trotz des Stegbaus der Segler noch nicht einmal die Finanzreserve angegriffen werden, obwohl die Delegiertenversammlung im Vorjahr den Vorstand dazu ermächtigt hatte. Da die Revisionskommission unter Leitung von Gisela Drechsler diese Darstellung bestätigte, wurden in der Folge der Vorstand einstimmig für 2016 entlastet und der neue Plan für 2017 einstimmig beschlossen.

Die neue Finanzordnung, die insbesondere den größeren Abteilungen mehr Handlungsfreiheit einräumen und zugleich den Schatzmeister entlasten soll, wurde anschließend ebenfalls einstimmig, aber bei einer Enthaltung, beschlossen und trat somit unmittelbar in Kraft.

Insofern wünschte der Vorsitzende in seinem Schlusswort allen Sportlern seines Vereins, dass jetzt bis zur nächsten Delegiertenversammlung wieder der aktive Sport in den Vorderrund treten möge und erneut zahlreiche Erfolge eintreten.

 

Toralf Reinhardt

 

vorstand@stahl-finow.de