Sportverein Stahl Finow e.V.
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Wir über uns:

Der Verein führt den Namen „Sportverein Stahl Finow e. V.“ und hat seinen Sitz in Eberswalde. Gründungstag ist der 9. August 1990. Der Vorläufer-Verein wurde 1946 gegründet.

Der Verein ist aus der ehemaligen Betriebssportgemeinschaft Stahl Finow, gegründet am 01.10.1946, hervorgegangen. Mit derzeit gut 500 Mitgliedern verschiedener Altersklassen gehört unser Verein zu den größten im Landkreis Barnim.

Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Frankfurt (Oder) unter der Nummer VR 1993 eingetragen.

Unser Verein besteht aus den Abteilungen Handball, Kanu und Segeln sowie den Gruppen Gymnastik und Badminton. Seit dem 20.04.2018 sind auch die Barnimer Schachfreunde Mitglied bei Stahl Finow.

Die Abteilung Kanu ist seit vielen Jahren Landesstützpunkt, die Abteilung Segeln seit 2009 ebenfalls.

 2019

Delegiertenversammlung SVSF - Neue Satzung und neuer Vorstand

Am vergangen Donnerstag, den 04.04.19, trafen sich 42 Delegierte der einzelnen Sportgruppen und Abteilungen des Sportvereins Stahl Finow e.V. zur jährlichen Delegiertenversammlung in der Gaststätte am Wasserturm bei den Sport-Partnern des 1. FV Stahl Finow e.V.

Ein umfangreiches Programm stand vor den Delegierten, die anteilmäßig für die knapp 600 Sportlerinnen und Sportlern des Vereins gewählt worden waren. Entsprechend zügig begrüßte der Vorsitzende Toralf Reinhardt die Teilnehmer und übertrug dann – nach kurzer Wahl- den weiteren Ablauf der Versammlung dem Versammlungsleiter Mario Drechsler von den Seglern.

Erster Programmpunkt war die Auszeichnung besonderer sportlicher und anderer Leistungen in der vergangenen Saison. Und so durften aus den Händen des stellvertretenden Vorsitzenden Torsten Kulig und ihres Abteilungsleiters Dieter Klagge zunächst zwei Handballerinnen (Peggy Treß und Martina Große) und dann aus den Händen von ihrer Gruppenleiterin Brigitte Kuhn zwei Angehörige der Gymnastik-Gruppe (Ingrid Böttcher und Ilse Markowski, die beide in diesem Jahre 80 werden) ihre verdienten Auszeichnungen in Empfang nehmen, einmal die Ehrenurkunde des Vereins und drei Mal die Ehrennadel des Kreissportbundes Barnim in Bronze. Auf der Delegiertenversammlung des KSB selbst am 22.03.19 waren bereits Gisela Drechsler-Wiese und Ulrich Wiese für ihre langjährige Tätigkeit als Hafenmeister der Segler sowie in der Revisionskommission des SVSF ausgezeichnet worden. In einer besonderen Laudatio würdigte der Vorsitzende aber noch die Leistungen des scheidenden Schatzmeisters Axel Schulz und übergab ihm in Anerkennung dessen den Ehrenpreis des Vereins mit finanzieller Gratifikation.

Nach den Auszeichnungen ging es „ans Eingemachte“: Die Satzung sollte und musste geändert werden. Unter Beachtung der aktuellen Rechtsprechung hatte das Finanzamt den Verein im Vorjahr aufgefordert, den entsprechenden Bereich zur ehrenamtlichen Arbeit neu zu fassen. Vor diesem Hintergrund hatte der Vorstand entschieden, die „alte“ Satzung aus dem Jahre 2010 grundlegend zu überarbeiten und an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Entsprechend wurden Passagen zum Kindeswohl und zum Datenschutz neu aufgenommen und auch neue Regelungen zur Aufnahme bzw. zum Austritt von Gliederungen in bzw. aus dem Verein in die Satzung neu aufgenommen bzw. korrigiert. Der Vorstand hatte dies mit den Mitgliedern und Gliederungen umfassend besprochen und dargestellt, so dass nach dem inhaltlichen Plädoyer des Vorsitzenden alle Delegierten dem Entwurf der neuen Satzung (ohne Gegenstimmen und Enthaltungen) zustimmten, so dass die Satzung –vorbehaltlich der rechtlichen Prüfung im Zuge der Amtsregistereintragung- unmittelbar mit dem zustimmenden Beschluss in Kraft trat.

Mit diesem emotionalen Rückenwind konnte der Vorsitzende in seinem Jahressportbericht 2018 den Delegierten auch ein im Ganzen positives Bild malen und insbesondere zahlreiche einzelne Erfolge hervorheben. Nach der Wiederbelebung der Abteilung Schach unter Leitung von Mandy Barna nach ca. 25 Jahren im Frühjahr 2018, konnte mit der Neugründung der Abteilung Tanzen unter Jasmin Bach zum Jahreswechsel zu 2019 eine zweite neue Gliederung in den Sportverein Stahl Finow e.V. aufgenommen werden. Beide unterstützen durch ihren hohen Anteil von Kindern und Jugendlichen die Zukunftsfähigkeit des Vereins und haben zugleich einen wesentlichen Anteil am Anstieg der Gesamtzahlen auf 596 am 30.12.18 an KSB und LSB gemeldete Mitglieder. Zusammen mit den Abteilungen Kanu, Handball und Segeln trainieren jetzt 206 Kinder und Jugendliche bei Stahl Finow. Die jüngsten Mädchen aus dem Jahrgang 2013 gehören zu Tanzen, der jüngste Sportler ist Jahrgang 2012 und gehört zur Abteilung Kanu.

Aber auch im Seniorenbereich sind die Zahlen stabil. Die ältesten Sportsfreunde gehören bei den Männern mit dem Jahrgang 1926 zu den Kanuten und bei den Frauen mit dem Jahrgang 1930 zu den Seglerinnen. Allein das Durchschnittsalter der 40 Mitglieder der Abteilung Gymnastik liegt bei 75 Jahren und diese treffen sich wöchentlich einmal zum Training. Dabei geht es auch darum, miteinander zu kommunizieren. Viele Frauen sind im hohen Alter allein. Kontakte sind ihnen wichtig. Es geht darum, den Zusammenhalt in der Gruppe zu festigen sowie Spaß und Freude mit den anderen zu haben.

 

Ähnlich ist es auch bei den „Alten Herren“, der einzigen verbliebenen Männermannschaft der Abteilung Handball: 32 Sportfreunde gehören im Moment dazu. Sechs Sportfreunde haben bereits die 70-Jahres-Marke überschritten und fünf weitere sind älter als 60 Jahre. Der älteste aktive Sportfreund ist weiterhin Helmuth Adams mit 77 Jahren. Und bis auf die Niederlage gegen Oranienburg blieben die Finower in der 1. Halbserie der Kreisliga trotzdem ü 40 ungeschlagen. Die Spiele gegen Finowfurt, Bernau und Lychen wurden gewonnen und dem Favoriten PCK Schwedt wurde in der Finower Flöterhalle ein Unentschieden abgetrotzt. Die Finower Mannschaft belegt nach Abschluss der ersten Halbserie, punktgleich mit dem Schwedter Team, den dritten Platz.

Die größte Abteilung bildeten zum Jahreswechsel zeitweise die Segler unter Leitung von Toralf Reinhardt mit 196 Mitgliedern, die kleinste die Gruppe Badminton unter Iris Graupner mit elf Sportlern. Für die Segler gilt ohnehin, dass der Sport unabhängig vom Alter durchgeführt werden kann. Neben drei kleineren Regatten waren hier erneut die traditionelle Werbellinseeregatta am zweiten Augustwochenende mit 72 Booten und 90 Seglern in fünf Klassen und der Askaniercup Ende Juni für die jungen SeglerInnen mit mehr als 110 Seglern aus fünf Bundesländern die Höhepunkte. Und auch im Ausland erzielten Segler von Stahl Finow tolle Ergebnisse, z.B. zwei 5. Plätze bei internationalen Regatten im Mittelmeer, wie z.B. der Marmaris-Race-Week.

Sowohl Segeln als auch die Abteilung Kanu unter Leitung von Bert Bessel und dem einzigen hauptamtlichen Trainer des Vereins, Veit Bessel, konnten zudem ihren Status als Landesstützpunkte für den Nordosten Brandenburgs erfolgreich halten und vertraten die Region auch innerhalb Deutschlands bei zahlreichen Wettkämpfen. Allein die Kanuten – die deshalb auch bis zu vier Mal pro Woche trainieren- konnten bei den Landes-, Ostdeutschen und Deutschen Meisterschaften fünf Goldene, zehn Silberne und elf Bronzemedaillen gewinnen. Dazu wurden vier Trainingslager durch die Kanuten und drei Trainingslager durch die Segler besucht bzw. selbst veranstaltet. Das größte Trainingslager organisierten dabei erneut die Segler in der vorletzten Woche der Sommerferien mit 84 Teilnehmern.

Zu betonen ist jedoch, das dem die Schachspieler nicht nachstehen: Im Juli waren elf Spieler zehn Tage in Tschechien bei einem Internationalen Turnier mit über 1.000 Teilnehmern. Und bei den Jugendlandeseinzelmeisterschaften im Schnellschach Anfang Oktober in Neuruppin waren unsere Schachspieler in allen Altersklassen vertreten, was kein anderer Verein schaffte. Mit sechs Podestplätzen gehörten wir auch zu den erfolgreichsten.

Nach diesem Erfolgsbericht war die Wiederwahl des Vorsitzenden fast ein Selbstlauf: Ähnlich der Beschlussfassung zur Satzung wurde der Vorsitzende Toralf Reinhardt von den Delegierten des SVSF einstimmig, ohne Gegenstimmen und Enthaltungen, für die nächsten drei Jahrewieder gewählt. Und ähnliche Ergebnisse erzielten auch die neue Revisionskommission sowie der neue Ältestenrat des Vereins.

Nicht ganz so einstimmig erfolgte die Wahl des neuen Vorstandes von Stahl Finow. Zwar gab es keine Gegenstimmen, aber immerhin sechs Enthaltungen, und auch dem neuen Finanzplan wurde nur unter zwei Enthaltungen zugestimmt.

Zuvor hatte der scheidende Schatzmeister Axel Schulz den Finanzbericht für 2018 gehalten und die Revisionskommission unter Leitung von Gisela Drechsler-Wiese hatte ihm attestiert, zumindest in den Zahlen auf den Cent genau gearbeitet zu haben. Unterm Strich steht auch ein deutlich positives Ergebnis. Aber in der Führung der Belege sowie bei den Unterschriften und der Sorgfalt der Buchführung namentlich in den Abteilungen wurden einige wiederholt festgestellte Mängel auch für 2018 wieder registriert und insbesondere gerügt, dass außer den Seglern keine Abteilung über ein entsprechendes Inventarverzeichnis verfügt. Mit der Wiederwahl von Torsten Kulig und Ilka Schulz als stellvertretende Vorsitzende sowie von Thomas Babati als Jugendwart mit der besonderen Zuständigkeit für den Schutz des Kindeswohls verfügt Stahl Finow dennoch wieder über einen funktionstüchtigen und erprobten Vorstand, der sich diesen Baustellen widmen kann. Die langjährige Sozialwartin Ilona Smolka übernimmt künftig zusätzlich die Verantwortung als Datenschutzbeauftragte. Neu in den Vorstand gewählt wurden zudem Hendrik Reinhardt als neuer Schatzmeister des Mehr-Sparten-Vereins sowie Siegrun Packheiser als seine Stellvertreterin. Nach der Neukonstituierung des Vorstandes muss jetzt also auch das Vereinsregister –in Satzung und Vorstand- korrigiert werden.

 

 

2018:

 

 

Stahl Finow reaktiviert Schach

Am Donnerstag, den 19.04.2018, trafen sich 35 Delegierte der bisherigen fünf Gliederungen des Sportverein Stahl Finow e.V. im der Gaststätte am Wasserturm zu ihrer jährlichen Vollversammlung. Da in diesem Jahr weder Wahlen noch größere andere Vorhaben anstanden, verlief die Versammlung weitgehend entspannt.

Thema war insbesondere die Zukunftsfähigkeit des Vereins, wobei zwei Schwerpunkte diskutiert wurden. Einerseits ging es um die Entlastung des Vorstandes und vor allem des Schatzmeisters von manuellen Tätigkeiten und damit die Verbesserung der Termineinhaltung. Und andererseits ging es um den Antrag der Sportsfreundin Mandy Barna, die vor ca. 25 Jahren eingeschlafene Sektion Schach wieder zu beleben. Mandy Barna als ehemaliges Mitglied des Sportvereins und zwischenzeitlich auch anderer Vereine hate den Wunsch geäußert, mit den „Barnimer Schachfreunden“ dem Sportverein beizutreten und insbesondere im Kinder- und Jugendbereich intensiv und hochklassigen Schachsport zu betreiben.

Da bei Stahl Finow das Prinzip der Eigenverantwortlichkeit der einzelnen Abteilungen und Gruppen für die Finanzen –natürlich bei Solidarität im Gesamtverein- besteht und mithin der Antrag deutlich mehr Chancen als Risiken enthielt, wurde durch die Delegierten letztlich einstimmig (bei zwei Enthaltungen) für die Reaktivierung der Gruppe Schach gestimmt. Hier müssen jetzt die entsprechenden Aufnahmeanträge gestellt werden und dann ist beabsichtigt, bereits ab der kommenden Sommersaison in den Wettkampfbetrieb unter dem Vereinslogo von Stahl Finow einzutreten. Korrespondierend dazu wird eine Lösung auch für das zweite Problem über eine Sportsfreundin angestrebt, die als „besondere Vertreterin“ und Mitglied des Vorstandes dann auch eine entsprechende Ehrenamtspauschale für ihre Tätigkeit erhalten soll.

Ansonsten hatte der Vorstand und insbesondere der Schatzmeister Axel Schulz offenbar seine Hausaufgaben gemacht: Der Haushalt des Gesamtvereins und aller Gliederungen außer der Segler steht in einem satten Plus und die Revisionskommission unter Leitung von Gisela Drechsler empfahl den Mitgliedern trotz einiger weniger festgestellter Mängel die Entlastung des Vorstandes, die ebenso einstimmig wie die Zustimmung zum Finanzplan 2018 erfolgten. Das die Segler mit etwas über 5.000 Euro in den Negativen stehen, war aber geplant und hat seine Ursache in einem großen Erfolg, nämlich der erfolgreich durchgeführten Rekonstruktion der kompletten Steganlage am Werbellinsee. Trotz Zuschüssen der Europäischen Union von ca. 87.500 Euro für die Innensteganlage und des Landkreises Barnim von 12.500 Euro für den Außensteg, hatten die Segler noch immer über 80.000 Euro eigene Mittel aufzubringen, was sie nur mit langfristigem Sparen und eben finanzieller Hilfe der anderen Abteilungen bzw. des Gesamtvereins vermochten. Für dieses Jahr ist aber der Ausgleich der Schulden geplant.

Auch in den anderen Feldern konnte der Vorsitzende Toralf Reinhardt den Delegierten in seinem Rechenschaftsbericht viele Erfolge vermelden, wozu zunächst gehört, dass die Abteilungsleiter Handball (Dieter Klagge), Kanu (Bert Bessel) und Segeln (Toralf Reinhardt) in den vergangenen Monaten wieder gewählt wurden.

In der Sportgruppe Badminton unter Leitung von Jürgen Plehnert trainieren derzeit elf Sportler wöchentlich in der Westend-Sporthalle und nehmen an Wettkämpfen auf Stadtebene teil. Erstmals seit Jahren ist die Sportgruppe zudem wieder mit einer eigenen Mannschaft in der Stadtliga Eberswalde vertreten und belegt derzeit einen Platz im unteren Drittel der Tabelle.

Zu Sportgruppe Gymnastik unter Leitung von Brigitte Kuhn gehören 40 Mitglieder mit einem Durchschnittsalter (!) von 74 Jahren. Die Mitglieder treffen sich einmal wöchentlich bei reger Beteiligung. Alle geben ihr Bestes. Wichtig ist den Mitgliedern, fit zu bleiben und die Beweglichkeit zu erhalten. Dabei geht es auch darum, miteinander zu kommunizieren. Viele Frauen sind im hohen Alter allein. Kontakte sind ihnen wichtig. Es geht darum, den Zusammenhalt in der Gruppe zu festigen sowie Spaß und Freude mit den anderen zu haben. Neben den Vereinsaktivitäten waren elf Sportlerinnen auch am Seniorensporttag des KSB beteiligt.

30 Sportfreunde gehören im Moment zum Team der „Alten Herren“ der Abteilung Handball des SV Stahl Finow. Der älteste aktive Sportfreund ist weiterhin Helmuth Adams mit 76 Jahren. 12 Sportfreunde haben bereits die 60-Jahre-Marke überschritten. Aktiv ist zudem die Frauenmannschaft und steht momentan auf einem guten 4. Platz - trotz Unterbesetzung. Die weibliche C-Jugend musste aus personellen leider mitten in der ersten Saisonhälfte vom Spielbetrieb abgemeldet werden. Der Trainingsbetrieb wurde weiter fortgeführt, mit dem Ziel, in der Saison 2018/2019 den Spielbetrieb mit einer weiblichen B-Jugend wieder auf zu nehmen. Die E-Jugend Mädchen und die weibliche D-Jugend waren dagegen in der vergangenen Saison schon recht erfolgreich. Ein weiterer Höhepunkt war das gemeinsame Sommertrainingslager mit den Jungen vom 1. SV Eberswalde in Lunow. Hier standen der Spaß, die Teambildung und gemeinschaftliche Aktivitäten (wie: Kanu, Fahrradtour, Lagerfeuer, gemischtes Handballturnier) im Vordergrund.

Zur Abteilung Segeln gehören derzeit 166 Sportler, darunter ca. 30 Kinder und Jugendliche. Das Trainingsjahr startete mit den Vorbereitungen für den Theorie- und Leichtathletiktest, der dann im Oberstufenzentrum Johanna Just in Potsdam stattfand. Stahl Finow war durch 13 Kinder und Jugendliche vertreten und erreichte hervorragende Einzelergebnisse. Der Abteilung Segeln erhielt zudem im Rahmen der Stützpunkt-förderung der Landesstützpunkte durch den KSB eine Zuwendung in Höhe von ca. 7000 Euro zum Erwerb von zwei Open Bic-Booten, die dann aber in den Kauf eines Bootsmotors sowie die Reparatur der betroffenen Trainerboote umgewidmet werden mussten, da dem Verein im Sommer zwei hochwertige Motoren gestohlen wurden. Gesegelt wurde ebenfalls: Hervorragend war z.B. die Teilnahme von Anna Klara Krömke an der Internationalen Deutschen und der Weltmeisterschaft (Platz 10 bzw. Platz 58) oder Theresa Schmidt an der Warnemünder Woche (Platz 21). An der Mamaris Race Week in der Türkei erreichten Stefan Lauk, Paul Pinkau und Olaf Winkelmann auf einer „Sly53“ sogar Platz 4. Mit diesmal 104 Teilnehmern war zudem das Trainingslager erneut das größte der Brandenburger Segler und führte zugleich den Verein an seine Grenzen.

In der Abteilung Kanu (über 200 Mitglieder)trainieren derzeit 60 Kinder und Jugendliche mehrmals in der Woche in den Gruppen Kanu-Minis, Kanu-Kids, Schüler B, Schüler A, und Jugend;  orientiert an der Rahmen-Trainingskonzeption des Landeskanuverbandes. Besucht wurde hier vier Trainingslager; das Winterlager in Regen mit 24Sportlern und 8 Betreuern, das Ostertrainingslager (18 Sportler), der Feriensommer in Blossin (9 Sportler) und das Trainingslager in Wildau (19 Sportler).

Bei der Großen Brandenburger Regatta, den Landesmeisterschaften, den Landesschülerspielen (MK), den Ostdeutschen Meisterschaften und den Landesmeisterschaften in der Athletik wurden insgesamt über 30 Gold-, Silber- und Bronzemedaillen erreicht. Bei den Landesmeisterschaften sowie den Landesschülerspielen erreichte Stahl Finow außerdem den 1. Platz in Mannschaftswertung der Schüler B 2005.

An der Werbellinsee-Regatta nahmen 280 Starter aus 14 Vereinen und am Nikolaus-Pokal 131 Starter aus 9 Vereinen teil. Den 32. Schwärzeseelauf: beendeten 270 Finisher. Sowohl Segeln als auch Kanu wurde beide bis 2021 erneut als Landesstützpunkt bestätigt. Kanu allein hat drei D-Kader und neun T-Kader in den Reihen.

Vor diesem Hintergrund war die Auszeichnung verdienter Sportler und Sportlerinnen erneut der Höhepunkt der Delegiertenversammlung. Nachdem Jürgen Plehnert als ehemaliger Vorsitzender des Sportvereins bereits am 23.03. vom KSB zum Ehrenmitglied ernannt worden war, wurden jetzt durch den stellvertretenden Vorsitzenden Torsten Kulig noch Peggy Treß (Handball) mit der Ehrenurkunde des Sportvereins sowie Ursula Riedel und Rose Pehlke mit der Ehrennadel des KSB in Bronze ausgezeichnet.

 

Reinhardt

Vorsitzender SVSF

vorstand@stahl-finow.de